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Südafrika, WM 2010 – das war nicht nur der dritte Platz der deutschen Mannschaft. Das war in Dortmund auch das gemeinsame Feiern. Feiern für einen guten Zweck. Wie am Vinckeplatz bei ANOA. Der Erlös soll in Dortmund jetzt einem Bolz- oder Spielplatz zu Gute kommen. Mit Hilfe von Gofus und der WR. Die Macher der African Number One Arena (ANOA), die Gastronomen Oliver Buschmann und Detlev Lotte, hatten eine gute Idee. 50 Cent des Obolus eines jeden Besuchers wurden während WM-Zeiten für den guten Zweck beiseite gelegt. Bei den unterschiedlichen Aktionen während der vier Wochen, an denen sich auch der Dortmunder Künstler Mathias Schubert beteiligte, kamen knapp 7000 Euro zusammen. Was liegt da näher, das bei einer Fußball-WM zusammengekommene Geld einem Bolzplatz zu Gute kommen zu lassen. Als Partner konnten die ANOA-Macher Norbert Dickel gewinnen. Dickel, BVB-Stadionsprecher, sagte Unterstützung in seiner Funktion als Präsident von Gofus zu. Eine Initiative, in der ehemalige und aktive Fußballprofis an ihren Golf-Fähigkeiten arbeiten. Allerdings nicht zum Selbstzweck. Der Erlös diverser Gofus-Veranstaltungen kommt schwächer gestellten Kindern und Jugendlichen zu.
Für Norbert Dickel „ist es klar, dass man für einen weiteren Bolzplatz mit einsteigt.“ Erst kürzlich wurde in Huckarde ein runderneuertes Prunkstück an die fußballspielende Jugend übergeben. Zu den 71 000 Euro Gesamtkosten in Huckarde hat Gofus im Rahmen seiner Initiative „Platz da“ 30 000 Euro beigesteuert. Der Rest kam von privaten Sponsoren und ein ordentlicher Batzen von der öffentlichen Hand. Und sie ist auch bei der neuen Initiative gefordert. Denn Gofus beteiligt sich mit 50 Prozent an den Kosten, beim Rest ist die Kreativität der Ortspolitiker gefragt, die für ihren Stadtteil den Hut in den Ring werfen. Vereine können nicht mitmachen.
In Huckarde war es zuletzt eine ideale Zusammenarbeit. Alle spielten mit, ein Pate schaut nach dem Rechten. „Eine optimale Konstellation“, so Norbert Dickel, der zusammen mit Oliver Buschmann hofft, dass trotz aller Haushaltsnöte ein Weg gefunden wird, einer der ramponierten Bolzplätze in den Stadtteilen wieder aufzumöbeln. Gofus garantiert ein komplettes Hilfspaket für die Interessierten Stadtteile: Organisation des Ablaufs oder auch die Finanzkontrolle.
Also, welcher Stadtteil braucht einen neuen oder sanierten Bolzplatz: Bitte melden bei Gofus oder unter: kontakt@anoa.de oder www.platz-da.com


